“Mein Ziel ist es mit der Natur und nicht gegen die Natur zu arbeiten. Nachhaltigkeit und eine naturverbundene Bewirtschaftung unserer Weinberge, liegt mir am Herzen. Unser neuer Weinberg mit der pilzwiderstandsfähigen Sorte Cabernet Blanc, ist für mich ein weiterer Baustein zur Nachhaltigkeit.”

-Daniel Schäfer, Winzermeister Weingut Sandwiese

Jetzt kommen die Pfähle und die Anker dran!

Die Weinbergspfähle werden in der Rebzeile nach ungefähr jeder fünften Rebe gesetzt. Bei diesem Weinberg haben wir alle Pfähle zuerst verteilt und dann per Hand leicht vorgesteckt, sodass sie schon knapp im Boden stecken. Danach haben wir die Pfähle mit unserem „Stickeldrücker“ (Stickel – Fachwort für Pfahl im Weinbau), der über den Schlepper hydraulisch betrieben wird, in die Erde gedrückt.

Die Pfähle und später den Draht benötigen wir, um das Wachstum der Reben in die richtige Richtung zu leiten. Wir möchte ja gerne, dass die späteren Trauben da wachsen, wo wir gut mit der Hand dran kommen, ohne uns schwer bücken oder strecken zu müssen. ?

Weinreben gehören zu den Lianengewächsen (Kletterpflanzen). Sie würden normalerweise an größeren Pflanzen oder Bäumen senkrecht in Richtung Licht wachsen. Ob Tarzan wohl auch darauf schaukeln könnte!? ? Als Hilfestellung haben wir auch kurz nach dem Pflanzen an jede Rebe einen Pflanzstab gesteckt. An diesem wächst die Rebe erstmal hoch und später dann im Drahtrahmen weiter.  

An den Enden jeder Rebzeile wird ein Endpfahl gesetzt. Dieser wird schräg in den Boden gedrückt und auch mit einem Bodenanker festgehalten. Die Endpfähle sorgen dafür, dass in der Rebzeile alles zusammen gehalten wird.

Zu dem ganzen Vorgang hat unser Winzer Daniel Schäfer ein kurzes Video für Euch gemacht.

Schaut es Euch an!